5.-7. März 2010

 

 

International Swim Meeting 2010, Berlin

Die Schwimmsportler vom Schwimmclub Unterland haben am vergangenen Wochenende beim Internationalen Schwim Meeting (ISM) in Berlin hervorragende Resultate erzielt. Allen voran nahm Marvin Slanschek gleich vier Goldmedaillen mit nach Hause.

Am mit 149 Vereinen aus 16 Nationen sehr gut besetzten Wettkampf in Berlin bot sich für die Schwimmer des Schwimmclubs Unterland eine gute Gelegenheit, sich mit den besten Schwimmern Europas zu messen. Eine besonders hochkarätige Auswahl kam aus Italien. Am Start waren unter anderen die beiden Olympiasieger Federica Pellegrini und Massimiliano Rosolino sowie Luca Marin.

Mehrere Medaillen und top ten Platzierungen

In der Kategorie Jahrgang 1998/99 sicherte sich Marvin Slanschek gleich vier Gold- und zwei Silbermedaillen, jeweils mit persönlicher Bestzeit. In der Königsdisziplin über 100 Meter Freistil klassierte er sich trotz erfreulicher Leistung auf dem unglücklichen vierten Platz. Sein Bruder Tim vermochte im Jahrgang 1996/97 ebenfalls sehr gut mitzuhalten und holte sich eine Bronzemedaille über 200 Meter Delfin sowie den fünften Schlussrang über 200 Meter Lagen.

Ebenso erfreulich waren die Leistungen von Niklas Friederici. Er konnte sich gleich mehrmals in den top ten einreihen. Seine besten Rennen gelangen ihm über 50 und 100 Meter Freistil mit den hervorragenden Zeiten von 25.54 und 57.11. Bei beiden Rennen belegte er dabei den siebten Rang in der Kategorie Jahrgang 1994/95.

Celina Kind und Enya Legéndi konnten ihre gute Trainingsform optimal umsetzen und platzierten sich bei allen Läufen im ersten Drittel ihrer Kategorie. Beide Nachwuchssportlerinnen erzielten mehrere persönliche Bestzeiten, zum Teil mit grossen Steigerungen. So verbesserte sich Celina Kind über 100 Meter Rücken um über 9 Sekunden auf gute 1:15.61.

Für Julia Hassler und Christoph Meier war der Wettkampf eine optimale Vorbereitung auf die Schweizer Langbahnmeisterschaften, die am kommenden Wochenende in Genf stattfinden. Sie werden dort versuchen, ihre Topleistungen abzurufen und sich so für internationale Grosswettkämpfe zu qualifizieren.

Wertvolle Erfahrungen gesammelt

Für die Schwimmer galt es unter anderem, Erfahrungen in einem internationalen Wettkampf zu sammeln und eine Standortbestimmung durchzuführen. Diese fiel sichtlich positiv aus, und man darf auf die weitere Entwicklung gespannt sein.

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